Eingereicht von »Musikschule Waldstetten e.V.« am Mittwoch, 06. Mai 2026
(MSW) Ein Dutzend Cellisten an der Musikschule Waldstetten machten sich am Mittwoch vergangener Woche auf, ein Meisterwerk des italienischen Hochbarock wieder in Erinnerung zu rufen. Die Rede ist Antonio Vivaldis „Jahreszeiten“, einem der Dauerbrenner des barocken Wohlklanges und zugleich ein früher Versuch einer programmatischen Musik, hier in der Beschreibung der Charaktere von vier Jahreszeiten.
Unter Leitung von Violoncello Lehrerin Friederike Baumgärtel machten sich Lina Barth, Clara Hörter, Smilla Götz, Leonie Schubert, Ole Bersch, Keira Maier, Marlene Späth, Mareike Fey, Sabine Dietz und Janne Haug auf, die echten musikalischen Gassenhauer der legendären Melodien von Antonio Vivaldi mit anderen passenden Musikstücken zu kombinieren. Dabei hatte Frau Baumgärtel und ihre Schüler auch gleich den Raum mit passenden Dekostücken zu „Vier Jahreszeiten“ ausgestaltet. Für alle Besucher wurde auch klar: der Sommer ist im Anmarsch. Zuvor war es allerdings der „Frühling“, der seine musikalischen Fühler ausstreckte. Hier zunächst mit einem Kuckuck Stück, welches von dem spritzigen Allegro „Konzert in d-Moll“ für zwei Celli und Orchester vorgelagert wurde. Dann auch von dem Frühlingsthema von Vivaldis Jahreszeiten eingefangen. Schon taucht ein Vorgriff auf den heißen Sommer sicht– und hörbar auf. Flirrende Temperaturspitzen und darauf folgende Hitzegewitter führen in die ländlichen italienischen Weiten. Ruhiger gestalten sich dann die Auslassung zum Themenfeld „Herbst“, bevor Kaminfeuer und Winterstürme das Publikum eines gewiss machten: die nächste Kühlphase kommt bestimmt! Die Besucher und Besucherinnen dankten den Aktiven nach
45 Minuten mit einem herzlichen Applaus und Frau Baumgärtel kündigte schon die nächste Großaktion an: Musik und Begegnung am Samstag, den
27. Juni auf dem Kirchbergareal in Waldstetten.